«Ich wünsche Dir … die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die Du nicht ändern kannst. Mut dazu, Dinge zu ändern, die Du ändern kannst. Und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.»

Die letzten zwei Jahre haben uns eines deutlich gezeigt: Das Leben ist nicht plan- und schon gar nicht berechenbar. Sicherheit ist etwas, was wir uns gerne zurechtlegen. In Wirklichkeit gibt es so etwas wie Sicherheit nicht – zumindest nicht im Aussen. Und das macht manchmal Angst und raubt uns Kraft.

Im Loslassen, das heisst indem wir uns dem Fluss des Lebens anvertrauen, finden wir hingegen zu einer Kraft, die wie ein wärmendes Herdfeuer in unserem Innern brennt. Eine Kraft, die uns eine übergeordnete Stabilität – also eine Sicherheit von innen nach aussen – vermittelt.

Naja schöne Worte, denkst Du jetzt vielleicht, aber so einfach ist das nicht.

Wenn Du magst, schlage ich Dir dazu folgende kleine Meditation vor, um zu erleben, was ich damit meine:

🦋 Setze oder lege Dich hin und höre, wenn Du möchtest, entspannende Musik. Lenke Deine Gedanken auf Deinen Atem und fühle wie er fliesst. Atme ruhig und entspannt ein und wieder aus. Fühle bewusst, wie Dein Atmen fliesst und dass dies geschieht, ohne dass Du Deiner Lunge Anweisungen geben musst, was sie zu tun hat.

🦋 Nun lege Deine Hände auf Dein Herz und spüre seinen Rhythmus – es ist Dein Lebensrhythmus. Stelle Dir vor und fühle, wie das Blut durch Dein Herz und in Deinem ganzen Körper fliesst. Fühle wieder bewusst, wie Dein Herz schlägt, ohne dass Du es ständig daran erinnern musst, dass es bitteschön schlagen soll.

🦋 Das Leben ist in Dir und um Dich herum ist stetig im flow. Ob Du Dich gerade angestrengt darum kümmerst oder nicht, spielt dabei keine Rolle, es fliesst einfach. Fliesse mit.

🦋 Gib Dich nun mit diesem Bewusstsein dem Gefühl hin, dass alles immerwährend fliesst – in Deinem Körper, in Deinem Leben, überall. Fühle das Fliessen.

🦋 Lasse das Bewusstsein immer stärker werden, dass das Leben stetig fliesst und Du mit ihm. Indem Du loslässt, vertraust und zulässt, kann dies viel sanfter geschehen, als wenn Du durch das Festhalten an Dingen, Umständen, fixen Vorstellungen oder Erwartungen (also all dem, womit Du Sicherheit herstellen möchtest) den Fluss Deines Lebens zu kontrollieren versuchst. Der Fluss kennt seinen Weg. Verweile so lange in diesem Gefühl, bis Du Dich ruhig und sicher fühlst.

In ein Bild gefasst bist Du das Boot (und sitzt darin) und Dein Leben ist der Fluss. Dieser Fluss fliesst manchmal langsam und gemächlich dahin und genauso gibt es aber auch immer mal wieder Stellen voller reissender Stromschnellen, Strudel und Klippen. Den Fluss, seinen Lauf und seine Form kannst Du nicht kontrollieren. Du gleitest in Deinem Boot einfach auf und mit diesem Fluss. Auf Deiner Reise siehst und erlebst Du viele verschiedene Landschaften, sammelst Erfahrungen und entwickelst Dich weiter. Hin und wieder setzt Du Deine Ruder ein, um wieder ein wenig mehr in die Mitte des Flusses zu gelangen oder um Hindernisse zu meistern – die stete Vorwärtsbewegung und auch das Tempo kommen dabei aber immer vom Fluss. Deine Aufgabe ist es, das Boot stabil zu halten, damit es möglichst mühelos mit dem Fluss gleiten kann.

Das Boot (Du) und der Fluss (Dein Leben) sind ein Team. Darin, sich diesem Teamwork hinzugeben, liegt die wahre Sicherheit.

♥️Love & Joy , Pascale🦋

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