„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Antoine de Saint-Exupéry

Jedes Jahr steht unter der Regie eines Planeten. 2020 ist ein Mondjahr. Entsprechend dem Mond und seinen Phasen ist auch das neue Jahr geprägt von schnellen Wechseln – einem auf und ab. Es lohnt sich, den Fokus wieder vermehrt auf unsere persönlichen natürlichen Zyklen zu legen. Alles hat einen Anfang und alles hat ein Ende und zwischendurch bestimmen sozusagen Ebbe und Flut des Energieflusses das Geschehen. Die Kunst besteht darin, in den entsprechenden Phasen das richtige zu tun – also mit und nicht gegen die Gezeiten unserer Kräfte zu leben.

Das ist darum umso wichtiger, als das neue Jahr so einiges an Herausforderungen für uns bereithält. Nichts wovor wir Angst zu haben bräuchten aber sicher ein gesunde Portion Respekt.

Denn wir haben es mit verschiedenen schicksalhaft anmutenden Konstellationen zu tun.

Die Hausaufgaben für 2020 bekommen wir bereits Ende des alten oder dann spätestens zu Beginn des neuen Jahres gestellt. Bereits im Dezember 2019 nähert sich nämlich Saturn im Steinbock-Zeichen Pluto und trifft dann am 12. Januar 2020 in einer exakten Konjunktion auf diesen. So sind wir also in den ersten beiden Monaten des noch jungen Jahres mit grossen Herausforderungen und schicksalhaften Themen konfrontiert.

Was das im Klartext heisst?

Der Drang zur Wahrhaftigkeit und einer für uns persönlich ehrlichen Lebensweise lässt uns – im besten Fall – freiwillig Abschied nehmen, von der Komfortzone; andernfalls zwingt uns das Leben selbst dazu. Wenn ausserdem Ressourcen aller Art knapp werden, kommen wir nicht mehr drum herum, uns auf das absolut Wesentliche in unserem Leben zu besinnen. Überflüssiges (sprich Ballast), was wir in den letzten Jahren trotz allem immer wieder irgendwie durchgeschmuggelt haben (weil wir doch so sehr daran hängen), muss jetzt endgültig losgelassen werden, wenn wir nicht wie in Stein gemeisselt innerlich erstarren wollen. Die Verantwortung dafür zu übernehmen ist das mindeste, was wir uns selbst schuldig sind. Es ist Zeit, mit der Vergangenheit abzuschliessen, Altes sterben zu lassen, um neu geboren werden zu können.

Saturn und Pluto weisen kristallklar darauf hin, welche Strukturen, Lebensumstände und Lebenssituationen sich «end-gültig» überlebt haben aber auch, welche neuen Fundamente wirklich Halt und Sicherheit geben. Das ist nicht immer das, was wir gerne hätten, in jedem Fall aber das, was für unser Vorankommen gesund ist.

Rücksichtsloses, ausbeutendes Ego-Gehabe hat mit Chiron, der durch das Widder-Zeichen wandert und dort mit Lilith (Februar und März) und später dann mit Mars (Juli) zusammentrifft, ausgedient. Wer dennoch selbstherrlich die Ellbogen ausfährt, muss damit rechnen, schmerzhaft eingebremst zu werden. Auf der anderen Seite eignet sich diese Zeit aber auch ideal dazu, sich gemeinsam für die Überwindung von Problemen, die uns alle betreffen, stark zu machen. Das ist zugegeben kein Spaziergang über den Regenbogen – aber: Rückschläge gehören zum Leben und beinhalten wichtige Lektionen. Eine wahre Meisterin, ein wahrer Meister, wer diese heiter gelassen annimmt und daraus lernt! Schlussendlich ist ein heilsamer Neuanfang der Lohn. Langfristige Weichenstellungen sind dann angesagt.

Unter Druck entsteht Gold. Wo genau diese Goldadern in unserem Leben verlaufen, können wir vor allem März bis Juli und dann final nochmals im November entdecken. Wenn der Wachstumplanet Jupiter auf den Unterweltgott Pluto trifft, entpuppen sich Krisen in höchstem Masse als Chancen! Und vielleicht muss es ja gar nicht erst soweit kommen. Wem es nämlich gelingt, das Glück nicht erzwingen zu wollen, sondern dem Leben bedingungslos zu vertrauen, wird reich belohnt.

Womit wir wieder bei den zu Beginn erwähnten Zyklen wären. Unser persönlicher Reichtum begründet sich in diesem Jahr nämlich im Mut zum Wandel. Wo dieser angesagt ist sagt uns unser Herz. Es sind die ganz grossen Lebensziele entsprechend unserem Daseinszweck, die nun in unser Bewusstsein drängen. Um diese zu erreichen, ist ein absoluter Einsatz erforderlich. Der Drang, all das hinter sich zu lassen, was diesem Ziel nicht (mehr) dienlich ist, ist spürbar stark. Davon gilt es sich leiten zu lassen!

Für den nötigen Energieschub sorgt Mars, der sich, bedingt durch seine Rückläufigkeit, die ganze zweite Jahreshälfte über im Widder-Zeichen aufhält. Er ist der Wind, der die Segel all jener strafft, welche sich mutig grosse Ziele setzen. Selbst Menschen, die normalerweise Mühe haben, sich durchzusetzen oder denen es an Kraft und Schwung mangelt, könnten den stärkenden Rückenwind spüren. Entsprechend hoch ist das Tempo! Es herrscht eine spürbare Aufbruchstimmung.

Auf der anderen Seite ist Mars im Widder auch brandgefährlich. Ein kleiner Funke genügt und aus einem harmlosen Streit entzündet sich ein Konflikt, der einem Flächenbrand gleicht.

Wie sollen wir mit dieser Seite der Konstellation umgehen?

Im privaten zwischenmenschlichen Bereich heisst es Deeskalieren, indem rechtzeitig das Gespräch gesucht wird! Bloss die Faust im Sack zu machen, hilft nämlich wenig bis gar nichts. Es gilt der Ursache des aufgestauten Grolls (und dieser kann unter Umständen sehr alt sein) und der aufkochenden Wut auf die Spur zu kommen – und diese Energie dann unbedingt in konstruktive Bahnen zu lenken! Mit blindwütigem Aktionismus und Racheakten würden wir uns nämlich empfindlich selbst schaden. Es kann durchaus ratsam sein, in solchen Momenten eine Weile alleine und frei seine ganz eigenen Wege zu gehen.

Zum Glück sorgt ein geradezu mystischer Aspekt immer wieder für mildernde Umstände: Jupiter und Neptun stehen im Februar, Juli, August und Oktober in einer harmonischen Sextil-Verbindung zueinander. Eine Zeit, in der wir verstärkt das Bedürfnis haben, nach innen zu hören – und dort wundersame Antworten finden. Vor allem sensitiv veranlagte Personen dürften erleben, wie sich ihre Intuition spürbar verstärkt. Wiederum Menschen, die sich mit Spiritualität befassen oder ein in irgendeiner Form spirituell orientiertes Leben führen, finden sehr leicht einen vielleicht so noch nie dagewesenen Zugang zu ihrer Seele.

Dass wir alle im gleichen Boot – sprich auf unserem Planeten Erde – sitzen, ist uns zumindest vom Verstand her längst klar. Was dies wirklich bedeutet, erkennen wir aber erst allmählich in vollem Ausmass. Mit Saturn, der im März in das Wassermann-Zeichen einzieht, geht es genau darum: Unsere persönliche Eigenverantwortung im grossen gemeinsamen Ganzen zu erkennen und entsprechend zu handeln. Indem wir uns mit Gleichgesinnten vernetzen und zu Communities zusammenschliessen (und darin freiwillig eine Aufgabe übernehmen), bilden wir im wörtlichen Sinne neue Sicherheits-Netze.

Wenn wir alle unsere Ressourcen zusammenlegen, hat es im grossen Topf für alle mehr drin.

Von dieser Idee ist auch Uranus im Stier begeistert. Teilen statt für sich allein besitzen! Dies ist vor allem jetzt, wo sich die Wertverhältnisse massiv zu verändern beginnen, unabdingbar.

Sich, sein Glück und sein positives Lebensgefühl von materiellen Gütern unabhängig zu machen, ist die neue Freiheit – und dieser werden immer mehr Menschen folgen.

Ach und bevor ich es zu erwähnen vergesse: Venus wandert (auch sie wird in diesem Jahr rückläufig) eine längere Zeit, nämlich von Anfang April bis Anfang August durch das Zwillinge-Zeichen.

Was das astrologisch gesehen bedeutet?

Viele neue Kontakte! Und ja, auch flirten und die Leichtigkeit des Seins geniessen stehen auf dem Plan. Da versteh es sich von selbst, dass sich viele Menschen neue verlieben werden. 

Aber nun noch einmal zurück zu Saturn: Dieser kehrt zwar im Juli nochmals ins Steinbock-Zeichen zurück. Aber ab Mitte Dezember wandert er – und dann gemeinsam mit Jupiter, der ihm nachfolgt – für zweieinhalb Jahre durch das Zeichen Wassermann. So bietet uns das Jahr 2020 am Ende greifbare visionäre Zukunftsperspektiven, die uns alle mit grosser Hoffnung erfüllen können. Die Grundlage zur Entwicklung und Umsetzung von neuen, (humanistisch-) reformerischen wenn nicht sogar revolutionären Ideen, Strukturen und Netzwerken sollte nach diesem Jahr auf jeden Fall gelegt sein.

Zum Schluss mein Tipp für das neue Jahr: Hör auf Dein Herz!

Und ganz zum Schluss: Die Jahresvorschau zu Deinem Sternzeichen kannst Du im Blog-Post „Ready to rock 2020!“ nachlesen. 🙂

Was auch immer die Sterne für Dich persönlich bereit halten – ich wünsche Dir auf jeden Fall von ganzem ❤en ein glückliches 2020! 🍀🎐🌠💖


Love, Pascale💫

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