«The wound is the place where the light enters you.» Rumi

Wie wir alle gerade sehr eindrücklich erleben, ist etwas eingetreten, was bis vor Kurzem niemand so richtig für möglich gehalten hätte:

Eine komplett entschleunigte Welt. Die Corona-Krise als Katalysator zum Innehalten und sich auf das wirklich Wesentliche zu besinnen.

Aber lass mich die aktuelle Situation zuerst einmal aus der astrologischen Sicht betrachten. Worum geht es denn jetzt?

Da wäre zuerst einmal die Konjunktion zwischen Pluto und Jupiter im Steinbockzeichen. Diese sagt uns, ganz einfach zusammengefasst, dass wir alle an einem schicksalshaften Punkt, jeder für sich selbst persönlich aber auch wir alle zusammen als Menschen oder Menschheit, stehen.

Auf eine radikale Zäsur und dem damit zwangsläufig verbundenen Loslassen müssen folgt die Wandlung und die, sofern wir unsere Hausaufgaben machen, damit einhergehenden Wachstums-Chancen. Unter Druck entstehen Diamanten – passt!

Verdeutlicht wird die Ganze Thematik durch Chiron, der sich zurzeit im Widderzeichen aufhält. Das heisst übersetzt: Wir sind auf ganz direkte (sprich auch äusserlich sichtbare) Weise mit unseren ganz persönlichen wunden Punkten, unseren Schwachstellen konfrontiert. Dasselbe gilt aber gleichzeitig auch für unsere Gesellschaft, die Wirtschaft und alle unsere Systeme. Die bis anhin weit verbreitete Haltung wie Egoismus aber auch rücksichtslose Leistungsorientiertheit, Ellbogenmentalität und schonungsloses Ausbeuten von Ressourcen führen in diesen Zeiten unmittelbar nur noch tiefer in die Krise, wie wir das aktuell gerade täglich erleben. Auf die eigenen Vorteile bedachtes Einzelkämpfertum hat sehr direkte schmerzliche Folgen – und leidtragend sind immer alle. Vermutlich dauert es noch eine Weile, und braucht es noch ein paar schmerzliche Einschnitte, bis das Bewusstsein wirklich in allen Köpfen und besser noch Herzen verankert ist: Wir sitzen alle im gleichen Boot!

Es geht nun aber nicht darum, unsere Schwachstellen zu bekämpfen oder all unsere Energie darauf zu verwenden, dass diese ja nicht zum Vorschein kommen und von jemandem entdeckt werden könnten. Das umgekehrte ist der Fall! Wir sollen endlich aus dem (inneren und äusseren) Kampfring aussteigen! Der Zeitpunkt dazu, war noch nie so günstig wie jetzt. Denn wir sind aktuell ALLE genau da konfrontiert, wo es am meisten weh tut, ohne Ausnahme!

Es geht also vielmehr darum, gerade an unserer Verletzlichkeit zu wachsen indem wir unsere (übrigens natürliche) Verwundbarkeit annehmen. Und dies können wir in der aktuellen Krise gleich kollektiv tun. Indem jeder seine ganz individuellen Lektionen lernt und seine Lehren daraus zieht, dient dies wiederum dem grossen Ganzen.

Wenn alle zu ihren Schwächen stehen und mit ihnen einen gesunden Umgang finden, dann kann auch jeder in seiner Grösse wirken und handeln.

Was heisst dies nun aber konkret?

Die aktuelle «schicksalshafte» Corona-Krisen-Zeit hat für jede und jeden einzelnen von uns eine ganz persönliche, sprich einzig-artige Bedeutung. Es gilt also die individuell stimmige Deutung dieser Zeit zu finden. Die (Lebens-) Kunst besteht nun darin, heraus zu finden welche das denn sein könnte.

Dazu müssen wir uns erst einmal die richtigen Fragen stellen und dann auch wirklich bereit sein, gut zuzuhören, wenn die Antworten aus unserem Innern aufsteigen.

Das Hauptthema, welches uns alle beschäftigt: Was kann ich jetzt gerade nicht mehr tun?

Mit diesem Grundgedanken möchte ich mit Dir arbeiten, wenn Du magst …

Dazu nutzen wir ein ganz einfaches Tool, welches drei Schritte beinhaltet: Du brauchst Schreibzeug und ein Blatt Papier (oder vielleicht hast Du ja auch ein Heft oder Journal in das Du täglich schreibst), welches Du in zwei Spalten unterteilst: #Krise und #Chance.

Die Intention dieser Übung: Je mehr wir uns auf die Frage (und die Tatsache) «was kann ich jetzt gerade NICHT mehr tun» fokussieren, umso mehr verengen wir unseren Blickwinkel, fühlen wir uns gefangen und ausgeliefert und drehen wir uns in einer negativen Gedankenspirale; sprich ein sinnloses Unterfangen, welches schlussendlich zu nichts führt. Und nicht zu vergessen: Gedanken erschaffen Realität!

Lass uns jetzt also um die andere Seite kümmern, nämlich der Frage (und der Tatsache) «was kann ich dafür GERADE (darum) JETZT tun»? Wie kann ich diese Krise ganz für mich persönlich als Chance nutzen? Das hat übrigens, wie bereits erwähnt, nichts mit Egoismus zu tun, sondern damit, dass wir jetzt definitiv alle unsere Eigenverantwortung für unser persönliches Wachstum wahrnehmen müssen, damit wir unseren Beitrag an das das grosse Ganze leisten können, dieses gesunden und dann prosperieren kann.

Die Krise-als-Chance-Liste soll dieses Bewusstwerden, wo denn das persönliche Wachstum stattfindet fördern oder das vielleicht bereits vorhandene Bewusstsein stärken.

Lass uns beginnen: Liste in der ersten Spalte #Krise zuerst einmal alle Deine aktuellen Krisenpunkte auf, die Dir gerade in den Sinn kommen. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Du bestimmst, was auf Deine Liste gehört und Du schreibst sie für Dich und niemand anderes. Lass die Gefühle, die Du beim Schreiben hast, fliessen und zensiere auch hier nicht.

Licht und Schatten, Schwarz und Weiss, Yin und Yang – es sind immer gleichzeitig beide Seiten einer Medaille vorhanden und damit meine ich VORHANDEN. Es geht einzig darum, genau hinzuschauen, zu beobachten und dann (so hoffe ich doch) ein «Aha-Erlebnis» zu haben.

Liste also in der zweiten Spalte #Chance für jeden Krisenpunkt, einen dazu passenden (weil daraus folgenden) Chancenpunkt auf. So stellst Du bereits beim Schreiben Dein persönliches Gleichgewicht her. Notiere ohne wertende Einschränkung alles, was Dir gerade intuitiv in den Sinn kommt. Aktivere bewusst positive innere Bilder. Fühle Dein Herz, fühle Deine Kraft.

Nimm Dir wirklich die Zeit, um für jeden gefühlt negativen Punkt einen entsprechenden positiven zu finden.  Denn mit diesem Prozess und den damit verbundenen Erkenntnissen (welche wiederum positive Gefühle auslösen) stärkst Du quasi Dein seelisches Immunsystem. Mehr noch, Du aktiviert Zuversicht, Motivation und öffnest Dein Herz für Inspiration.

Nun nimmst Du ein neues Blatt oder schlägst eine neue Seite auf – oder schreibst das ganze eh gleich auf Klebezettel, die Du dann in der ganzen Wohnung gut sichtbar verteilen kannst. Lies noch einmal Deine #Chance-Spalte durch und formuliere, in Deinen Worten und auf Deine Weise, positive Affirmationen, die Dich von nun an durch diese Zeit begleiten und immer wieder bestärken können.

Wir sind ALLE auf unserem Weg, keine und keiner besser oder schlechter als die oder der andere!

Let’s come together like never before, because we are in this together! ♥️

Wenn Du Dir Begleitung wünschst auf Deinem Weg, dann melde Dich gerne. LifeArtCoaching funktioniert bestens online zum Beispiel via Skype. 😊

Love, Pascale💫

4 Comments on “Krise als Chance!

  1. Danke liebe Pascale. Ich geniesse jeden Centimeter vom Garten, arbeite mit grosser Freude in der Natur. Male Bilder und bin einfach gücklich. 😄💝💝

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